CHROMOSOME Industrial wird zu Dynamic Components

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München, 15. Februar 2dc_textlogo016. „CHROMOSOME Industrial“ war bisher der Projekttitel eines EXIST-Forschungstransfers des fortiss Instituts mit dem Ziel, die dort entwickelten Konzepte von Plug & Play in die Industrieautomatisierung zu übertragen. Die Gründung der Dynamic Components GmbH stellt nun einen weiteren wichtigen Meilenstein zur Kommerzialisierung der CHROMOSOME-Technologie dar.

Seit 2011 wurde am fortiss, einem An-Institut der Technischen Universität München (TUM) die CHROMOSOME-Technologie entwickelt. Ziel der Entwicklungen war die Schaffung einer herstellerunabhängigen Technologie, die eingebettete Systeme beispielsweise in der Industrieautomatisierung, Gebäudeautomatisierung und Robotik flexibel miteinander vernetzt – so einfach wie seit fast 25 Jahren bei USB am heimischen Computer.

Der etwas sperrige Name CHROMOSOME entspringt dabei der Abkürzung „CRoss-domain Open Modular Operating System Or MiddlewarE“. Der für das damalige Forschungsprojekt einprägsam gewählte Titel erinnert jedoch mehr an Biotechnologie als an eine Technologie zur Vernetzung von Maschinen. Daher hat sich das Gründerteam dazu entschieden, dem aus der Technologie hervorgehenden fortiss-Spinoff einen anderen Name n zu geben: „Dynamic Components“ greift dabei die Flexibilität und Modularität der Softwarelösung auf.

Die Dynamic Components GmbH wurde im Januar 2016 von zwei Informatikern, einem Ingenieur für eingebettete Systeme sowie einem Betriebswirt gegründet und nimmt zum Februar 2016 den Geschäftsbetrieb auf. Zu den Pilotpartnern von Dynamic Components zählen namhafte Sensorhersteller, Komponentenzulieferer für Automatisierungssysteme sowie Betreiber von Automatisierungsanlagen. Mit der Deutschen Bahn baut Dynamic Components im Rahmen eines dreimonatigen Accelerator-Programms einen Prototypen für die Bahninfrastruktur auf.