Dynamic Components auf der CeBIT 2017

73744457 Presse

Stand von Dynamic Components auf der CeBIT 2017

Stand von Dynamic Components auf der CeBIT 2017

Hannover, 24. März 2017. Wie bereits im letzten Jahr war Dynamic Components Mitaussteller auf dem Stand der Deutschen Bahn (DB) auf der CeBIT in Hannover. Dieses Jahr lautete das Motto des Gemeinschaftsstands „DB Digital“. Dynamic Components zeigte dabei, wie Aufzüge und Fahrtreppen digitalisiert werden können, um in Zukunft Ausfälle dieser Anlagen zu vermeiden. Auf diese Weise können alle Fahrgäste von der Digitalisierung profitieren.

Die CeBIT in Hannover ist die Messe für IT und Digitalisierung. Dieses Jahr wurde die „d!conomy“ ausgerufen – also die digitale Wirtschaft. Auch Dynamic Components trägt mit seinen Produkten zur Digitalisierung von Maschinen und Anlagen zu diesem Trend bei. Im Fall der Deutschen Bahn (DB) hat Dynamic Components betreibt Dynamic Components seit September 2016 mehrere Pilotinstallationen an Aufzügen und Fahrtreppen in München und Berlin.

Auf dem Messestand konnten sich Besucher die bei diesen Piloten aufgezeichneten Daten sowie die daraus berechneten Metriken live ansehen. Besonderes Highlight war das Aufzeigen eines Defekts an der Führungsschiene eines Aufzugs, bei dem die Daten eine deutliche Sprache sprechen. Würde der betroffene Aufzug nicht bald gewartet werden, wären teure Folgeschäden die Folge – und damit wohl auch ein längerer Ausfall der betroffenen Anlage.

Ziel der Installation von Dynamic Components ist es also, auftretenden Verschleiß oder gar Schäden bereits in einem frühen Stadium zu erkennen, um so rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können – noch bevor sich die Anlage aus Sicherheitsgründen abschaltet. Dazu wurden in den Pilotanlagen an neuralgischen Punkten Sensoren nachgerüstet, in einem kleinen Computer vorverarbeitet und die Erkenntnisse per Mobilfunk an die Zentrale der Deutschen Bahn geschickt.

Um präzise Aussagen über den Zustand mechanischer Komponenten zu treffen, wird für die Analyse eine relativ große Datenmenge benötigt. Jedoch gibt es dabei eine Herausforderung technischer Art. „Die Vorverarbeitung der Daten ist essenziell“, weiß Dr. Michael Geisinger, Mitgründer von Dynamic Components. „Denn ohne die Vorverarbeitung wäre die Datenmenge viel zu groß für eine kostengünstige Übertragung per Mobilfunk.“ Dynamic Components kombiniert also die Erfassung großer Datenmengen mit einer lokalen Vorverarbeitung – sozusagen ein Kompromiss zwischen Präzision und Wirtschaftlichkeit. „Mit der für die Vorverarbeitung nötigen Software-Technologie rechnet sich die Nachrüstung überhaupt erst. Denn den Betreibern der Anlagen geht es natürlich darum, dass sich ihre Investition möglichst bald auszahlt. Wir haben dafür mit SensorLink die passende Lösung.“

Auf der CeBIT konnte Dynamic Components mit vielen potenziellen Anwendern und Partnern sprechen. Mittelfristig will das Gründerteam noch weitere Anwendungsgebiete erschließen. „Wir denken neben den existierenden Anwendungsfällen bei fördertechnischen Anlagen und in der industriellen Produktion bereits über Anwendungen nach“, so Dr. Geisinger weiter. „Vor allem mobile Lösungen sind hier sehr interessant für uns.“